CITES III (Herkunftsnachweis vom Züchter erforderlich)

Steckbrief- Australische Dickschwanzgeckos
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Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Underwoodisaurus milii

  • Familie: Gekkonidae (Geckos)

  • Herkunft: Südöstliches Australien

    • Bundesstaaten: Victoria, New South Wales, South Australia, Tasmanien

  • Lebensraum:

    • Wälder, Buschland, felsige Gebiete

    • Häufig in Baumstümpfen, unter Rinde oder Felsen

  • Besonderheit:

    • Bodenbewohnender Gecko, der gelegentlich klettert

    • Bekannt für lebhafte Bewegungen und gesprenkelte Färbung


Aussehen

  • Färbung:

    • Grau-braune Grundfarbe

    • Weißliche oder gelbliche Sprenkel über den Rücken

    • Bauch hell, fast weiß

  • Schwanz: dick, speichert Fett – Gesundheitsindikator

  • Besonderheiten:

    • Kleine, raue Schuppen

    • Große Augen mit beweglichen Lidern


Lebensweise & Verhalten

  • Aktivität: nachtaktiv / dämmerungsaktiv

  • Verhalten:

    • Ruhig, friedlich

    • Bodenbewohner, klettert aber gelegentlich auf niedrige Äste oder Rinde

    • Kann gut einzeln oder in Paaren gehalten werden

  • Temperament:

    • Neugierig, aber nicht aggressiv

    • Leicht zu beobachten


Fortpflanzung

  • Geschlechtsreife: 1–2 Jahre

  • Eiablage:

    • 2–3 Eier pro Gelege

    • Mehrere Gelege pro Jahr möglich

    • Versteckt unter Rinde, in Laub oder Hohlräumen

  • Inkubation: 60–75 Tage bei ca. 28 °C

  • Jungtiere: selbstständig ab Schlupf, ca. 6–7 cm lang


Besonderheiten

  • Robust und pflegeleicht – ideal für Einsteiger

  • Bodenbewohner, sehr friedlich

  • Schwanz zeigt Gesundheitszustand (dicker Schwanz = gesund)


Fazit

Underwoodisaurus milii ist ein ruhiger, leicht zu haltender Gecko, der sich hervorragend für Einsteiger und Beobachter eignet. Bodenbewohnend, aktiv in der Nacht und robust – ein perfekter Gecko für ein naturnahes Terrarium. 🦎🌿


Wie sieht die Landschaft in der freien Wildbahn aus?


Gesetzliche Richtlinie:  vom 23. April 2008 (Stand am 1. Juni 2022)

 

für 2 Geckos = (6x KL Tiefe des Terrariums) x (6x KL Tiefe des Terrariums) x (2x KL Höhe des Terrariums)

für jedes weitere Tier = (2x KL Tiefe des Terrariums) x (2x KL Tiefe des Terrariums) zusätzlich

 

Berechnung: KL 10 cm: 60x60x20cm für jedes weitere Tier: 20x20cm

3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach Art muss für jedes Tier eine Wärmequelle vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann, ausser bei Freilandhaltung.

4) Die klimatischen Bedingungen über das Jahr hindurch müssen so gewählt werden, dass eine Winter- oder Kältestarre oder eine Trockenruhe für alle Altersklassen erfolgen kann.

5) Soziale Struktur beachten. Unter Umständen müssen die Tiere einzeln gehalten werden.

7) Der Boden muss teilweise mit grabfähigem Substrat versehen sein, sodass die Tiere darin graben und, je nach Art, sich zurückziehen können.

9) Versteckmöglichkeiten müssen vorhanden sein.


Diese Massangaben sind völliger Blödsinn, da man in den meisten quadratischen Terrarien die Klimazonen nicht hinbekommt wie es die Tier brauchen.

Ausserdem sind sehr viele Geckoarten kletternd und werden aber als Bodenbewohner angesehen und auch gesetzlich vertreten. Was einfach zeigt wie sich diese Läute mit den Tieren befassen. 

Uns ist es wichtig, das die Tiere genügend Platz erhalten und sich so verhalten dürfen wie in der Natur auch. Kletternd wenn sie gerne klettern oder auch z.T einzeln wie auch in der Natur.

Diese Gesetzesänderung gibt überhaupt keinen Sinn. 


Geschlechtsunterschiede:

Dem Weibchen fehlt die Verdickung an der Unterseite des Schwanzansatzes. Zudem werden Weibchen größer als Männchen.

Männchen sind an den deutlich verdickten Hemipenistaschen zu erkennen. Diesen nehmen paarige Kopulationsorgan (Hemipenes) auf.

  1. Kloakenregion:

    • Männchen: Männliche Geckos von Underwoodisaurus milii haben eine deutliche, hervorstehende Kloake, die kleine Hemipenisschilde (versteckte männliche Fortpflanzungsorgane) zeigt. Diese Schilde erscheinen als leichte Wölbung oder Erhebung am Ende des Schwanzes.
    • Weibchen: Weibchen haben eine flachere Kloake ohne die ausgeprägten Erhebungen, die bei den Männchen zu sehen sind.
  2. Größe:

    • Männchen: Männliche Geckos sind normalerweise etwas kleiner und schlanker als die Weibchen.
    • Weibchen: Weibchen sind in der Regel größer und robuster, besonders wenn sie Eier tragen.
  3. Färbung:

    • Männchen: Männliche Geckos können eine intensivere Färbung aufweisen, insbesondere an der Bauchseite und den Beinen. Sie zeigen auch oft eine auffälligere Musterung auf dem Rücken.
    • Weibchen: Weibchen haben in der Regel eine etwas weniger auffällige Färbung, die weniger intensiv ist als bei den Männchen.
  4. Verhalten:

    • Männchen: Männliche Geckos sind tendenziell aggressiver, besonders in der Fortpflanzungszeit, und sie können mit anderen Männchen um Territorien und Paarungspartner kämpfen.
    • Weibchen: Weibchen zeigen weniger aggressives Verhalten und sind in der Regel ruhiger.

Wie bei vielen Reptilienarten sind diese Unterschiede vor allem bei erwachsenen Tieren gut sichtbar, da die Geschlechtsmerkmale im Jugendstadium noch nicht stark ausgeprägt sind.