📍 Steckbrief
Allgemeine Informationen
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Wissenschaftlicher Name: Lepidodactylus lugubris
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Familie: Gekkonidae (Geckos)
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Herkunft: Südostasien; heute weltweit tropisch verbreitet
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Lebensraum:
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Tropische Wälder, Gärten und urbane Gebiete
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Bäume, Sträucher, Palmen und Hauswände
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Besonderheit: Parthenogenetische Art – alle Tiere sind Weibchen, keine Männchen bekannt
Aussehen
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Färbung: Braun bis graubraun mit hellen Sprenkeln oder Streifen
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Schwanz: schlank, kann bei Gefahr abgeworfen werden (Autotomie)
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Besonderheiten: kleine, glatte Schuppen; große Augen für nachtaktive Lebensweise
Lebensweise & Verhalten
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Aktivität: überwiegend nachtaktiv, teilweise dämmerungsaktiv
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Verhalten: sehr friedlich, flink und neugierig
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Temperament: nicht handzahm; ideal zum Beobachten
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Sozialverhalten: kleine Gruppen oder Kolonien möglich; sehr verträglich
Ernährung
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Ernährungsform: Insektenfresser & Fruchtfresser
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Lebendfutter: Mikroheimchen, Fruchtfliegen, Springschwänze, kleine Grillen
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Pflanzliche Nahrung: Fruchtpüree, Geckofutter mit Honig oder Banane
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Fütterung: alle 1–2 Tage, je nach Bedarf
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Supplementierung: Kalzium regelmäßig, Vitamine nach Bedarf
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Wasser: kleine Wasserschale oder tägliches Besprühen
Fortpflanzung
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Geschlechtsreife: ca. 3–6 Monate
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Eiablage: gelegentlich 1–2 Eier pro Woche, direkt im Terrarium
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Inkubation: 40–60 Tage bei ca. 25–28 °C
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Jungtiere: Miniaturausgaben der Erwachsenen, selbstständig ab Schlupf
Besonderheiten
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Alle Tiere sind Weibchen – keine Partner nötig
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Sehr aktiv, flink und leicht zu pflegen
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Perfekt für Beobachtungskolonien
Fazit
Lepidodactylus lugubris ist ein kleiner, unkomplizierter Jungferngecko. Parthenogenetisch, friedlich und aktiv – ideal für Einsteiger oder als interessante Beobachtungsart in naturnahen Tropenterrarien. 🦎💚
Wie sieht die Landschaft in der freien Wildbahn aus?
Gesetzliche Richtlinie: vom 23. April 2008 (Stand am 1. Juni 2022)
für 2 Geckos = (6x KL Länge des Terrariums) x (2x KL Breite des Terrariums) x (8x KL Höhe des Terrariums)
für jedes weitere Tier = (2x KL Länge des Terrariums) x (2x KL Breite des Terrariums) zusätzlich
KL 7cm = für 2 Tiere: 60 x 20x 80 cm Terrarium für jedes weitere + 20 x20cm
3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach Art
muss für jedes Tier eine Wärmequelle vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann, ausser bei Freilandhaltung.
(4) Die klimatischen Bedingungen über das Jahr hindurch müssen so gewählt werden, dass eine Winter- oder Kältestarre oder eine Trockenruhe für alle Altersklassen erfolgen kann.)
5) Soziale Struktur beachten. Unter Umständen müssen die Tiere einzeln gehalten werden.
8) In allen Gehegen müssen, entsprechend der Art, horizontale oder vertikale Klettermöglichkeiten, z. B. Bäume, körperdicke Äste oder Felswände, vorhanden
sein.
9) Versteckmöglichkeiten müssen vorhanden sein.
Geschlechtsunterschiede:
Da Lepidodactylus lugubris auch parthenogenetisch (selbstbefruchtend) sein kann, gibt es bei vielen Tieren keine Notwendigkeit für Männchen zur Fortpflanzung. Diese Eigenschaft führt dazu, dass die Geschlechtsunterscheidung in manchen Populationen nicht immer notwendig oder offensichtlich ist.