Allgemeine Informationen
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Wissenschaftlicher Name: Gekko vittatus
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Familie: Gekkonidae (Geckos)
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Herkunft: Indonesien
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Verbreitung: Inseln von Sulawesi und den Molukken
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Lebensraum:
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Tropische Regenwälder
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Bäume, Palmen und Sträucher, teilweise auch in Gebäuden
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Besonderheit: Tagaktiver Gecko, auffällige Streifenzeichnung, exzellenter Kletterer
Aussehen
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Färbung:
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Grün bis türkisgrün mit deutlichen hellen oder gelblichen Längsstreifen entlang des Rückens
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Bauch heller, cremefarben
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Schwanz: schlank, dient als Fettspeicher
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Besonderheiten: Große Haftlamellen an Zehen für exzellentes Klettern; kräftige, bewegliche Augen
Lebensweise & Verhalten
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Aktivität: tagaktiv (diurnal)
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Verhalten: sehr aktiv, flink und neugierig; exzellente Kletterer
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Temperament: territorial bei Männchen; friedlich in kleinen Gruppen mit einem Männchen
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Sozialverhalten: kleine Gruppenhaltung möglich, mehrere Männchen nur vorsichtig
Ernährung
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Ernährungsform: Insektenfresser & Fruchtfresser
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Tierisches Futter: kleine Grillen, Heimchen, Fruchtfliegen, Springschwänze
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Pflanzliche Nahrung: Fruchtbrei (Banane, Mango), Nektar, Honigwasser
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Fütterung: Jungtiere täglich, Erwachsene 2–3× pro Woche
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Supplementierung: Kalzium bei jeder Fütterung, Vitamine 1× pro Woche
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Wasser: tägliches Besprühen oder flache Wasserschale
Fortpflanzung
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Geschlechtsreife: ca. 10–12 Monate
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Eiablage: 2 Eier pro Gelege, mehrere Gelege pro Jahr; abgelegt in Ritzen oder Bambusröhren
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Inkubation: 45–60 Tage bei 25–28 °C
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Jungtiere: Miniaturausgaben der Erwachsenen, selbstständig ab Schlupf
Besonderheiten
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Tagaktiver, farbenprächtiger Gecko, ideal für naturnahe Regenwald-Terrarien
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Sehr aktive Kletterer; benötigt reichlich vertikale Strukturen
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Männchen territorial, daher Gruppenhaltung vorsichtig gestalten
Fazit
Gekko vittatus ist ein farbenprächtiger, tagaktiver Gecko. Aktiv, flink und exzellente Kletterer – ideal für Beobachtungsterrarien mit viel Pflanzen, Sträuchern und Kletterstrukturen. 🦎💚
Wie sieht die Landschaft in der freien Wildbahn aus?
Gesetzliche Richtlinie: vom 23. April 2008 (Stand am 1. Juni 2022)
für 2 Streifengeckos = (6x KL Länge des Terrariums) x (6x KL Tiefe des Terrariums) x (8x KL Höhe des Terrariums)
für jedes weitere Tier = (2x KL Länge des Terrariums) x (2x KL Tiefe des Terrariums) zusätzlich
Berechnung: 10 cm KL: 60 x 60 x 80 cm für jedes weitere Tier: 20 x 20cm
3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach Art muss für jedes Tier eine Wärmequelle vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann, ausser bei Freilandhaltung.
8) In allen Gehegen müssen, entsprechend der Art, horizontale oder vertikale Klettermöglichkeiten, z. B. Bäume, körperdicke Äste oder Felswände, vorhanden sein.
26) Bei gewissen tagaktiven Arten sind helle Lampen (HQL, HQI oder vergleichbare Lampen) zur Bestrahlung lokaler Aufwärmplätze zu verwenden, ausser die Tiere werden im Freiland oder in Gehegen mit direkter Sonneneinstrahlung gehalten. Die ausschliessliche Verwendung von Bodenheizungen oder Infrarotstrahlern ist nicht zulässig.
Geschlechtsunterschiede:
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Größe:
- Männchen: In der Regel etwas größer als die Weibchen.
- Weibchen: Etwas kleiner und zierlicher im Vergleich zu den Männchen.
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Kloakenregion:
- Männchen: Sie haben eine deutlich sichtbare Kloakenwölbung, die sich als kleine Erhebung an der Basis der Schwanzwurzel zeigt. Diese Erhebung ist bei Männchen ausgeprägter und sichtbar.
- Weibchen: Die Kloake ist flacher und weniger auffällig als bei den Männchen.
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Färbung:
- Bei einigen Geckos können Männchen intensivere oder auffälligere Farben aufweisen, jedoch ist der Farbunterschied zwischen den Geschlechtern bei Gekko vittatus nicht immer signifikant.
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Kopfform:
- Männchen: Haben oft einen etwas breiteren Kopf, der bei älteren Tieren ausgeprägter sein kann.
- Weibchen: Der Kopf ist schmaler und kleiner im Vergleich zum Männchen.
Diese Unterschiede sind nicht immer leicht zu erkennen, insbesondere bei jüngeren Tieren, aber mit der Zeit und dem Wachstum werden die Merkmale deutlicher.