📍 Steckbrief
Allgemeine Informationen
Wissenschaftlicher Name: Anolis leachii
Familie: Dactyloidae (Anolis)
Herkunft: Kleine Antillen (Karibik)
Verbreitung:
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Antigua
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Barbuda
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Weitere umliegende Inseln der Kleinen Antillen
Lebensraum:
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Tropische Regenwälder
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Waldränder
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Buschland
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Bäume und Sträucher in feuchtwarmen Gebieten
Besonderheit:
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Eine der größten Anolis-Arten
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Ausgeprägter Kehlsack zur Kommunikation
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Ausgezeichneter Kletterer und überwiegend baumbewohnend
Aussehen
Färbung:
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Grundfarbe von kräftigem Grün bis Türkisgrün
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Je nach Stimmung und Temperatur auch oliv- oder bräunlich
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Heller Bauch
Schwanz:
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Lang und schlank
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Dient hauptsächlich der Balance beim Klettern
Besonderheiten:
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Große, unabhängig bewegliche Augen
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Haftlamellen an den Zehen für hervorragendes Klettern
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Männchen besitzen einen großen orangefarbenen bis gelblichen Kehlsack sowie einen kräftigeren Kopf
Lebensweise & Verhalten
Aktivität: Tagaktiv
Verhalten:
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Überwiegend baumbewohnend
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Nutzt Äste, Stämme und Pflanzen in verschiedenen Höhen
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Sonnen sich regelmäßig unter der Wärmelampe
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Territoriale Männchen verteidigen ihr Revier
Temperament:
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Wachsam und neugierig
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Sehr schnelle Bewegungen
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Beobachtungstier, sollte möglichst wenig gehandelt werden
Fortpflanzung
Geschlechtsreife: ca. 12–18 Monate
Eiablage:
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Meist 1 Ei pro Gelege
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Alle 1–3 Wochen während der Fortpflanzungszeit möglich
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Eier werden im feuchten Bodengrund oder zwischen Pflanzen abgelegt
Inkubation:
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Etwa 50–70 Tage bei 27–29 °C
Jungtiere:
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Selbstständig ab dem Schlupf
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Bereits hervorragende Kletterer
Besonderheiten
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Benötigt ein hohes, gut strukturiertes Regenwaldterrarium
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UVB-Beleuchtung und regelmäßige Kalziumversorgung sind essenziell
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Farbwechsel je nach Stimmung, Temperatur und Lichtverhältnissen möglich
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Sehr interessante Kommunikation über Körperhaltung, Kopfnicken und Kehlsack
Fazit
Anolis leachii ist ein beeindruckender, tagaktiver Baumbewohner, der mit seiner Größe, leuchtenden Färbung und seinem spannenden Sozialverhalten begeistert. Mit einem großzügigen, tropisch eingerichteten Terrarium und den passenden Klimabedingungen eignet er sich hervorragend für erfahrene Terrarianer, die faszinierende Beobachtungstiere suchen. 🦎🌿
Wie sieht die Landschaft in der freien Wildbahn aus?
Gesetzliche Richtlinie: vom 23. April 2008 (Stand am 1. Juni 2022)
für 2 Geckos = (6x KL Tiefe des Terrariums) x (6x KL Tiefe des Terrariums) x (8x KL Höhe des Terrariums)
für jedes weitere Tier = (2x KL Tiefe des Terrariums) x (2x KL Tiefe des Terrariums) zusätzlich
Berechnung: KL 15 cm: 90x90x120cm für jedes weitere Tier: 30x30cm
3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach
Art muss für jedes Tier eine Wärmelampe vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann.
8) In allen Gehegen müssen, entsprechend der Art, horizontale oder vertikale Klettermöglichkeiten, z.B. Bäume, körperdicke Äste oder Felswände, vorhanden
sein.
26) Bei gewissen tagaktiven Arten sind helle Lampen (LED, HQL, HQI oder vergleichbare Lampen) zur Bestrahlung lokaler Aufwärmplätze zu verwenden, ausser
die Tiere werden im Freiland oder in Gehegen mit direkter Sonneneinstrahlung gehalten. Die ausschliessliche Verwendung von Bodenheizungen oder Infrarotstrahlern ist nicht zulässig.
Geschlechtsunterschied
♂ Männchen
- Größer und kräftiger als Weibchen.
- Kopf deutlich breiter und massiver.
- Sehr großer Kehlsack (Dewlap), meist gelb bis orange, der bei Balz und Revierverteidigung gezeigt wird.
- Oft ein leichter Rückenkamm im Nackenbereich.
- Territorial und imponiert durch Kopfnicken und Kehlsack-Ausfahren.
♀ Weibchen
- Kleiner und schlanker gebaut.
- Kopf schmaler und feiner.
- Kehlsack deutlich kleiner und meist weniger intensiv gefärbt.
- Weniger ausgeprägtes Territorialverhalten.
- Wirkt insgesamt zierlicher.
Verhalten während der Balz
- Das Männchen zeigt wiederholt Kopfnicken.
- Der große Kehlsack wird weit abgespreizt.
- Es verfolgt das Weibchen und präsentiert sich seitlich.
- Ein paarungsbereites Weibchen bleibt meist ruhig sitzen oder nähert sich dem Männchen.
Jungtiere
Bei Jungtieren ist das Geschlecht oft nicht sicher zu erkennen. Meist werden die Unterschiede erst im Alter von etwa 8–12 Monaten deutlich, wenn die Männchen einen größeren Kopf und den auffälligen Kehlsack entwickeln.